Das Schlagwort „Integrierte Kommunikation“ begleitet mich schon viele Jahre und sehe ich als strategischen Ansatz und Prozess zur zeitlichen, inhaltlichen, formalen und sprachlichen Integration sämtlicher Kommunikations-Kanäle in einem einheitlichen Erscheinungsbild. Denn integrierte Kommunikation setzt voraus, dass sämtliche Personen und Abteilungen, die in irgendeiner Form Kommunikation betreiben, sich kontinuierlich austauschen und abstimmen und bei der Konzeption von Maßnahmen immer das Ganze im Auge haben.

Wertschätzende Kommunikation

Eine erfolgreiche Führungskräfte-Kommunikation gehört ebenso zur Unternehmenskommunikation wie eine authentische und wertschätzende Kommunikation mit den Mitarbeitern. Glückliche, zufriedene, motivierte Mitarbeiter sind die besten Werbeträger für ein Unternehmen. Sie tragen nicht nur zur Kundenzufriedenheit, sondern auch zur Kundenbindung bei.

Aber was motiviert Mitarbeiter?

Längst wissen wir, dass es nicht unbedingt Geld und Status-Symbole sind. Arbeit motiviert, wenn sie sinnvoll erscheint und in einer Umgebung stattfindet, die autonomes Arbeiten, Selbstbestimmtheit und Entfaltung fördert und die die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung bietet.Nur Chefs, die menschlich und sozial sind, die auf Augenhöhe agieren, die ihre guten Mitarbeiter ins Rampenlicht rücken und die erkennen, dass Mitarbeiter eine Herzensangelegenheit sind, werden eine Unternehmenskultur schaffen, in der Menschen gerne arbeiten. Eine liebevolle Führungskraft richtet ihre Bemühungen an der Zufriedenheit aller Mitarbeiter aus. Sie schafft eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre und gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Kommunikationsfähigkeit und Interaktion sind daher Schlüsselfähigkeiten eines Managers.

Direkte Kommunikation mit allen Stakeholdern

In der modernen Unternehmenskommunikation geht es mehr denn ja um Beziehungen, um die Beziehung zu den Mitarbeitern und die Beziehung zu den Kunden, und um Reputation. Denn die kommunikativen Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts, das Internet und die sozialen Medien ermöglichen eine rasche und direkte Kommunikation mit allen Stakeholdern. Ein kontinuierlicher Reputationsaufbau gehört daher ebenso zum strategischen Kommunikationsmanagement wie andere erfolgsentscheidende Disziplinen der Öffentlichkeitsarbeit, von PR und Media Relations über Social Media Präsenz zu interner Kommunikation und Marketing beziehungsweise Shareholder Relations und CSR. Eine moderne Unternehmenskommunikation unterscheidet daher nicht mehr primär zwischen interner und externer Kommunikation, sondern denkt in Themen und Botschaften und leitet daraus die einzelnen Maßnahmen für die verfügbaren Medienformate und Kommunikations-Kanäle ab, um bestmöglich jede Zielgruppe zu erreichen.

Wie sich Themen effizient steuern lassen

Bei einer entsprechenden Unternehmensgröße lässt sich die integrierte Kommunikation, die ihren Auftrag aus der Unternehmens- und der Kommunikationsstrategie erhält und somit ein Management-Tool ist, meiner Ansicht nach am besten mit dem Newsroom Modell umzusetzen. Ein guter Newsroom operiert auf zwei Ebenen, nämlich strategisch und operativ, und er trennt nicht mehr zwischen intern und extern, sondern zwischen Themen und Kanälen. Egal ob wir vom klassischen Newsroom-Konzept oder einer Content-Factory oder einem Content-Hub etc. reden, es geht um die effiziente, schnelle und aktuelle, koordinierte Steuerung von Kommunikations-Themen in bester Qualität für die jeweiligen Kommunikations-Kanäle. Ein Newsroom ist ein interdisziplinäres Arbeitsmodell, der die Kommunikations-Strukturen verändert.

Ich habe zum Newsroom-Room Konzept einen Gastbeitrag im aktuellen aclipp Whitepaper verfasst. Gerne beraten wir auch Sie bei der Umsetzung einer zeitgemäßen Unternehmenskommunikation.

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